Hormonsystem

Hormonsystem – Steuerung zwischen Körper, Psyche und Lebensrhythmus

Der Volksmund gibt zu Hormonen kund: „Bei dem sprießen die Hormone zu Kopf.“ „Der oder die ist hormongesteuert.“ „Der oder die hat einen Hormonkoller.“ „Sein Adrenalinspiegel ist auf 180.“ „Im Klimakterium spielen die Hormone verrückt.“ „In der Pubertät ist ein regelrechtes Hormongewitter im Kopf.“ Hormone sind an nahezu allen Prozessen des Körpers beteiligt – ob wir es bewusst wahrnehmen oder nicht. Sie beeinflussen Wachstum, Stoffwechsel, Stressverarbeitung, Sexualität, Fortpflanzung, Leistungsfähigkeit, Emotionen und innere Stabilität. Das Hormonsystem wirkt dabei nicht isoliert, sondern als fein abgestimmtes Regelnetz zwischen Körper, Nervensystem und Psyche.Der Volksmund gibt zu Hormonen kund:

  • „Bei dem sprießen die Hormone zu Kopf.“

  • Der oder die ist hormongesteuert.“

  • Der oder die hat einen Hormonkoller.“

  • Sein Adrenalinspiegel ist auf 180.“

  • Im Klimakterium spielen die Hormone verrückt.“

  • „In der Pubertät ist ein regelrechtes Hormongewitter im Kopf.“

Hormone sind an nahezu allen Prozessen des Körpers beteiligt – ob wir es bewusst wahrnehmen oder nicht.
Sie beeinflussen Wachstum, Stoffwechsel, Stressverarbeitung, Sexualität, Fortpflanzung, Leistungsfähigkeit,
Emotionen und innere Stabilität. Das Hormonsystem wirkt dabei nicht isoliert, sondern als fein abgestimmtes
Regelnetz zwischen Körper, Nervensystem und Psyche.

Das Hormonsystem – auch endokrines System genannt – besteht aus verschiedenen Drüsen, die ihre
Botenstoffe direkt ins Blut abgeben. Diese hormonellen Signale steuern lebenswichtige Abläufe
und beeinflussen den gesamten Organismus.

Eine hochprozentige Musterübereinstimmung in den B.N.M.-Auswertungen kann auf sehr grundlegende
Dysregulationen im somatischen wie auch im psychischen Bereich hinweisen.
In solchen Fällen rückt das hormonelle System diagnostisch in den Vordergrund.


Körperliche Einflussbereiche des Hormonsystems

Zum Hormonsystem zählen unter anderem:
Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Nebennieren, Keimdrüsen (Hoden und Eierstöcke),
sowie zentrale Steuerungsinstanzen wie Hypothalamus, Hypophyse und Epiphyse.
Auch das Herz wird heute als hormonell aktives Organ betrachtet.

Störungen einzelner endokriner Drüsen können sich in vielfältigen körperlichen Beschwerden äußern
und stehen häufig in Wechselwirkung mit anderen Organsystemen.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Hormone fungieren als Informationsüberträger zwischen unterschiedlichen Zelltypen.
Störungen werden dabei weniger als reiner Mangel oder Überschuss verstanden,
sondern als gestörte Informationsweitergabe.

Mögliche Frühhinweise:

  • vermehrter Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Müdigkeit, Leistungsabnahme
  • ungewollter Gewichtsverlust
  • Sehstörungen, Hautjuckreiz

Hypophyse (Hirnanhangsdrüse)

Die Hypophyse bildet gemeinsam mit dem Hypothalamus eine funktionelle Einheit.
Sie reguliert über sogenannte glandotrope Hormone die Aktivität zahlreicher nachgeschalteter Drüsen,
darunter Schilddrüse, Nebennieren und Keimdrüsen.

Zu ihren Hormonen zählen unter anderem TSH, ACTH, FSH, LH, Wachstumshormon (STH) und Prolaktin.
Im Hinterlappen werden Oxytocin und Vasopressin gespeichert.

Hypothalamus

Der Hypothalamus ist ein zentrales Regulationszentrum zwischen Nervensystem und Hormonsystem.
Er koordiniert unter anderem Schlaf-Wach-Rhythmus, Temperaturregulation,
Hunger- und Sättigung, Wasserhaushalt, Sexualfunktion und Stressreaktionen.

Nebennieren

Aufgrund ihrer Schlüsselrolle in der Stress- und Anpassungsregulation können Dysregulationen
vielfältige Auswirkungen haben, unter anderem:
Müdigkeit, Schwäche, Blutdruckveränderungen, Muskelabbau oder Veränderungen im Stoffwechsel.

Schilddrüse

Die Schilddrüse beeinflusst nahezu alle Zellen des Körpers über die Regulation des Grundumsatzes.
Über- oder Unterfunktionen wirken sich unter anderem auf Energielevel,
Gewicht, Herzfrequenz, Kälte- oder Wärmeempfinden aus.

Keimdrüsen

Eierstöcke und Hoden erfüllen sowohl generative als auch hormonelle Funktionen.
Sie beeinflussen Zyklus, Fruchtbarkeit, Sexualfunktion, Stimmung und emotionale Stabilität.


Psychische ZusammenhängePsychische Zusammenhänge Eine Schwächung oder Dysregulation des hormonellen Systems kann mit einer verminderten Fähigkeit einhergehen, emotionale und geistige Impulse angemessen zu integrieren. Dies kann sich äußern in innerer Unruhe, Entscheidungsschwäche, Gefühlsschwankungen oder gedanklicher Unordnung. Manche Menschen kompensieren diese Instabilität durch Überkontrolle, Starre, Rechthaberei oder scheinbare emotionale Härte, bis zu Drogen, um den Kick zu bekommen, wie Bungee-Springen.

Eine Schwächung oder Dysregulation des hormonellen Systems kann mit einer verminderten Fähigkeit einhergehen,
emotionale und geistige Impulse angemessen zu integrieren.
Dies kann sich äußern in innerer Unruhe, Entscheidungsschwäche,
Gefühlsschwankungen oder gedanklicher Unordnung.

Manche Menschen kompensieren diese Instabilität durch Überkontrolle,
Starre, Rechthaberei oder scheinbare emotionale Härte, bis zu Drogen, um den Kick zu bekommen, wie Bungee-Springen.

Fragen zur Selbstreflexion

Welche Gefühle lösen folgende Sätze in dir aus?

  • „Mein Leben entgleitet mir.“
  • „Ich möchte mein Leben wieder in den Griff bekommen.“
  • „Mir fehlt die Lebenssteuerung.“

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